
Ayfer, Başak und Melis: Großmutter, Mutter und Enkelin. Die Geschichte dieser drei Frauen einer Familie spielt in Istanbul, in verschiedenen Wohnungen über rund fünfzig Jahre hinweg, und in jeder von ihnen haben sich ungesagte Sätze, innere Stimmen und weitergereichtes Schweigen angesammelt.
Wie kann eine Stadt mit so vielen Menschen so leer wirken? Der Text von Murat Mahmutyazıcıoğlu folgt dem Schweigen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird, und zeigt, wie sich die Liebe zu einer Stadt und die Kränkungen einer Familie ineinander verschränken.
